Vogelkunde - Eine Heimstätte an der steilen Wand

Vogelkunde - Eine Heimstätte an der steilen Wand

Nur wenige Gebiete auf der Welt haben ein freundliches und artgerechtes Klima, so dass Vögel niemals Schutz suchen müssen. Und diese Geflügelten sind in der Regel auch nicht so wehrhaft, dass sie sich nicht um ein Versteck bemühen müssen, in dem sie vor ihren Feinden geschützt sind und sie ihre Jungen aufziehen können. Deshalb brauchen Vögel – zumindest vorübergehend - eine sie schützende Heimstätte.

Um dieses Heim erstellen zu können, werden sie Töpfer, Weber und Schneider, Flechter oder Maurer. Diese jeweiligen Handwerke werden natürlich nicht nur von einer Vogelgruppe beherrscht. Aber jede Art nutzt gemäß der Möglichkeit ihrer Anatomie und den gegebenen Bedingungen ihrer Umgebung die Techniken, die ihren Bedürfnissen am ehesten entsprechen.

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Unsere nächsten Termine

Unsere nächsten Termine

Zu einem abendlichen Waldspaziergang lädt zum Kennenlernen der heimischen Vögel und ihrer Stimmen auf der Scharbeutzer Heide die Volkshochschule Klingberg zusammen mit der VSG am Sonnabend, den 22. April ein. Als Treffpunkt gilt um 18.30 Uhr die "Kleine Waldschänke, Seestraße 56 in Klingberg.      N 54.02677 , E 10.7019

Am Freitag den 28. April spricht ab 15 Uhr der VSG-Vorsitzende Holger Jürgensen vor Mitgliedern des DRK Stolpe, Depenauer Weg 5, zum Thema "Gartenvögel".

Am Sonntag darauf, den 30. April oder am "Tag der Arbeit" am 1. Mai soll einer Anregung nachgegangen werden, die Teiche bei Schönberg in Mecklenburg vogelkundlich zu erkunden. Näheres anlässlich der Anmeldung bei der VSG-Geschäftsführung über 04521 - 4143 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Vogelkunde - Die Sache mit dem Fliegen

Vogelkunde - Die Sache mit dem Fliegen

Wie die Vögel abzuheben, hinauf in den Himmel, war schon immer ein Traum der Menschen. Doch der Traum scheint nichts zu sein im Vergleich mit der Wirklichkeit, die Welt mit Flügeln zu erleben und die Erde mit anderen Augen zu erleben. Ein Traum ist Wirklichkeit geworden.........

Für Otto Lilienthal ( 1848 - 1896 ) war der Storchenflug unmittelbar ein Impuls für seine epochalen Flugkonstruktionen. In einem Flyer der damaligen Jahre annoncierte er unter einem entsprechenden Bild "Segelapparate zur Uebung des Kunstfluges - gefertigt von der Maschinenfabrik O. Lilienthal in Berlin S., Köpenickerstraße 113".

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Mähaktion 2017 auf der Möweninsel im Sibbersdorfer See DER FILM!

Mähaktion 2017 auf der Möweninsel im Sibbersdorfer See DER FILM!

Im März 2017 ging es für die Vogelschutzgruppe Eutin Bad Malente e.V. von der Badestelle an der Straße "Im Felde" hinüber zur Möweninsel.

Es wurde die Vorjahrsvegetation an Gräsern und Buschwerk beseitigt, damit die Brutvögel das Eiland zur Brut wieder annehmen können. Mitglieder und Unterstützer kamen mit Sensen, Astscheren und Forken zur Hilfe. Das Technische Hilfswerk Eutin half den Teilnehmern mit einem Boot überzusetzen.

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Vogelkunde - Vogelgesänge wechselhaften Ursprungs

Vogelkunde - Vogelgesänge wechselhaften Ursprungs

In der Regel sind es die Männchen, die mit ihrem Gesang das eigene Revier, ihr Territorium, deutlich machen und damit eine Doppelfunktion ausüben. Zum einen wollen sie mit ihren Liedern Weibchen anlocken, zum anderen männliche Rivalen fernhalten. Im Gesang steckt also ein permanentes Wechselspiel von Attraktion und Aggression.

Einer anderen, wesentlich komplizierteren Frage, ob jedes Vogelindividuum jedes Jahr das gleiche Lied singt, ging die amerikanische Biologin Elizabeth Derryberry nach. Bei den viele Jahre untersuchten Gesängen der Nachtigallenhähne ist nach ihren Forschungsergebnissen die Sachlage klar : Ihre individuellen Gesänge verändern sie im Verlaufe ihrer Lebenszeit kaum. Sie lernen also nach dem - in der Regel im ersten Lebensjahr entwickelten Gesang - kaum noch etwas dazu. Bei einer Lebenserwartung im Freiland von bestenfalls sechs bis sieben Jahren ist nach dieser Zeit dieser einmalige Gesang verschwunden.

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